NEWS | VON KIVNON
Lagerverwaltungssystem mit 26 rotierenden FTS mit Hubplattform
Faurecia, eines der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Automobiltechnik, hat in Vitoria-Gasteiz (Spanien) einen End-of-Line-Puffer, eine Sequenzierungsanlage und ein Lager eingerichtet, um einen internationalen Automobilhersteller (OEM) mit Autositzen zu beliefern.
Die Sitze werden in der richtigen Reihenfolge direkt an das Hängebahnsystem des OEM geliefert. Für die Umsetzung des Lagerverwaltungssystems hat Faurecia auf den Kivnon AGV K05 Twister gesetzt. Dabei handelt es sich um ein fahrerloses Transportfahrzeug mit einer Drehfähigkeit von 360° um die eigene Achse, das speziell für beengte Platzverhältnisse konzipiert wurde – genau wie es das Werk in Vitoria erfordert.
„Dieses Lagerverwaltungssystem, das Kivnon für Faurecia entwickelt hat, zeigt genau, in welche Richtung sich der Markt für fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) entwickelt. Neben den herkömmlichen Fahrten, bei denen ein AGV Material von A nach B transportiert, verzeichnen wir nun eine steigende Nachfrage nach hochintelligenten Technologien und der Programmierung der Routen unserer AGVs. Auf diese Weise helfen wir dem Kunden, seine interne Logistik und seine Lagerverwaltungssysteme auf die nächste Stufe zu heben“, erklärte Rob Keij, Vertriebsleiter bei Kivnon.
Mithilfe eines schwerelosen Transportsystems befördern die Mitarbeiter den Autositz vom Ende der Fertigungslinie zum fahrerlosen Transportfahrzeug (FTF). Dieses übergibt ihn anschließend an einen Beladeroboter, der ihn – synchron mit dem Produktionsablauf – aufnimmt und dem FTF signalisiert, wann es an die Ausgangsposition zurückkehren kann, um einen neuen Zyklus zu starten. Sobald das fahrerlose Transportfahrzeug freigegeben ist, übergibt der Roboter den Autositz an die Hängebahn des OEM.
Ein automatisches, sicheres und zuverlässiges System, das dank integrierter Batterieladestationen rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche betrieben werden kann. Darüber hinaus ist die Hebebühne von Kivnon mit einem RFID-Lesegerät ausgestattet, um die Sitzplatz-IDs zu identifizieren und zu überprüfen, ob diese den Vorgaben des OEM entsprechen. Insgesamt werden für diesen Prozess, bei dem täglich eine sehr große Anzahl an Sitzen transportiert wird, 26 fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) und 200 Transportwagen benötigt.
„Dieses System hat es geschafft, den gesamten Verladevorgang sowie die Reihenfolge der Lagerplätze im Lager auf Ebene Null zu automatisieren und damit die Steuerung und gegebenenfalls die Sicherung zu vereinfachen. All dies mit einem sehr flexiblen System, das schnelle Änderungen am Layout ermöglicht. Es bietet die Möglichkeit, die Kapazität sehr schnell und einfach zu erhöhen, beispielsweise durch die Aufstockung der Anzahl der fahrerlosen Transportfahrzeuge (FTF) im Betrieb“, versichert César Lafraya, Werksleiter bei Faurecia in Vitoria-Gasteiz.